
"Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte." - Sokrates 469-399 v. Chr.
Die Jugend ist nicht faul oder zu nichts zu gebrauchen. Die Jugend ist unser Kraftstoff, der uns antreibt, ihr eine lebenswerte Zukunft zu gestalten - nicht über sie hinweg, sondern für und mit ihr gemeinsam.
Als Lehrkraft erlebe ich täglich, was junge Menschen bewegt. In ihren Augen sehe ich existenzielle Fragen:
Wird das Recht des Stärkeren zur neuen Norm? Werden Konflikte und Krisen ihr dauerhafter Begleiter? Und welchen Wert hat Bildung in einer Welt, die sich zunehmend unsicher und KI-bestimmt anfühlt?
Respekt vor der Jugend heißt: Wir belächeln diese Sorgen nicht und lassen sie auch nicht unbeantwortet. Diejenigen, die am längsten von politischen Entscheidungen betroffen sein werden, müssen genauso mitgestalten können - denn unsere Weichenstellungen von heute prägen ihre Lebenswelt von morgen.
Echte Beteiligung ist für mich deshalb kein Privileg, sondern eine Frage der generationenübergreifenden Gerechtigkeit. Egal, ob jung, alt oder älter: Reichen wir uns (wieder) die Hand, damit wir gemeinsam die Herausforderungen der heutigen und kommenden Zeit lösen können.




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